{"id":33833,"date":"2022-08-15T16:47:05","date_gmt":"2022-08-15T14:47:05","guid":{"rendered":"https:\/\/wein-werte.com\/?page_id=33833"},"modified":"2022-08-15T16:47:16","modified_gmt":"2022-08-15T14:47:16","slug":"qualitaet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wein-werte.com\/de\/qualitaet\/","title":{"rendered":"Qualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; content_placement=&#8221;middle&#8221; parallax=&#8221;content-moving&#8221; local_scroll_id=&#8221;konzept&#8221;][vc_column]<div class=\"vcex-spacing wpex-w-100 wpex-clear\" style=\"height:40px;\"><\/div><h1 class=\"vcex-heading vcex-heading-plain vcex-module wpex-heading wpex-text-2xl wpex-text-center margin-bottom-30 content-visible-when-hover\"><span class=\"vcex-heading-inner wpex-inline-block\">Qualit\u00e4t<\/span><\/h1><div class=\"vcex-spacing wpex-w-100 wpex-clear\" style=\"height:30px;\"><\/div>[vc_column_text]<strong>Was ist Qualit\u00e4t?<\/strong><br \/>\n\u201eQualit\u00e4t\u201c ist das erste Wort in unserem Logo und ein zentrales Element unserer Philosophie. Was verstehen wir aber unter Qualit\u00e4t, und welche Rolle spielt sie bei den Aktivit\u00e4ten unseres Unternehmens?<\/p>\n<p>Gerald Weinberg, der ber\u00fchmte Informatiker und Berater, beschrieb Qualit\u00e4t als &#8220;Wert f\u00fcr eine Person&#8221;. Weinbergs Formulierung verweist auf den grundlegend subjektiven Charakter von Qualit\u00e4t und ihre Abh\u00e4ngigkeit von pers\u00f6nlichen und kulturellen Werten. Qualit\u00e4t, so die Definition im Oxford English Dictionary, ergibt sich aus der \u201e\u00dcbereinstimmung mit einem Standard der Exzellenz\u201c, und Exzellenzstandards sind immer subjektive Konstrukte, selbst wenn sie in objektiven, quantitativen Termini ausgedr\u00fcckt werden. Die Bezeichnungen \u201egut\u201c, \u201eschlecht\u201c, \u201ebesser\u201c und \u201eschlechter\u201c sind nicht von Natur aus gegeben, sondern werden in Abh\u00e4ngigkeit von spezifischen menschlichen Wahrnehmungen und Interessen spezifischen Ph\u00e4nomenen zugeordnet.<\/p>\n<p>Diese Sichtweise ist f\u00fcr den Weinkonsum durchaus angemessen, denn erstens haben die Verbraucher*innen individuelle, subjektive Vorlieben und zweitens unterscheiden sie sich in ihrer physiologischen Beschaffenheit und damit in ihrer F\u00e4higkeit, die sensorischen Elemente eines bestimmten Weins wahrzunehmen und zu unterscheiden. Mit anderen Worten, keine zwei Weintrinker*innen haben genau das gleiche Weinerlebnis, weil keine zwei Weintrinker*innen physiologisch oder psychologisch genau die gleichen Geschmacksrichtungen haben.<\/p>\n<p>Qualit\u00e4t ist also dann gegeben, wenn Verbraucher*innen in einem bestimmten Wein den Ausdruck eines Wertes oder von Werten wahrnehmen, die sie selbst vertreten. Wenn beispielsweise ein bestimmtes Aroma gesch\u00e4tzt wird, sei es im Allgemeinen oder bei einer bestimmten Weinsorte, dann wird dieser Wert als Qualit\u00e4tserlebnis in der Wahrnehmung dieses Aromas realisiert. Dar\u00fcber hinaus &#8211; und dies ist sehr wichtig &#8211; schlie\u00dft eine solche Definition von Weinqualit\u00e4t jede Hierarchie von Qualit\u00e4tsmerkmalen au\u00dferhalb der individuellen Pr\u00e4ferenzen der Verbraucher*innen aus. <em>De gustibus non est disputandum<\/em>, oder wie unsere amerikanischen Freund*innen sagen w\u00fcrden, \u201ewhatever floats your boat\u201c.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen den Vielfalt individueller Vorlieben vorbehaltlos und ermutigen alle unsere Kund*innen, die Weine zu trinken, die ihnen pers\u00f6nlich gefallen, und dies mit gleichgesinnten Freund*innen zu tun, wodurch eine spezifische Weinkultur entsteht, in der sich sensorische und soziale Gen\u00fcsse verbinden. Wir glauben aber auch, dass es wichtig ist, Werte zu hinterfragen und bereit zu sein, sie durch den Prozess des Dialogs und der kritischen Reflexion zu ver\u00e4ndern, da dies die Grundlage f\u00fcr die pers\u00f6nliche und kulturelle Entwicklung ist. In diesem Sinne und in der Hoffnung, mit unseren derzeitigen und potenziellen Kund*innen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, m\u00f6chten wir im Folgenden die Werte beschreiben, die unsere Verst\u00e4ndnis der Weinkultur pr\u00e4gen, sowie die Qualit\u00e4tskriterien, die sich daraus ableiten.<\/p>\n<p><strong>Qualit\u00e4t als Kultur<\/strong><br \/>\nDer Begriff der Produktqualit\u00e4t kann in intrinsische und extrinsische Aspekte unterteilt werden. Die intrinsische Qualit\u00e4t bezieht sich auf die gesch\u00e4tzten inh\u00e4renten physischen Eigenschaften des Produkts selbst, z. B. die Frische eines Gem\u00fcses oder die Geschwindigkeit, mit der ein Computer eine Aufgabe bearbeiten kann. Extrinsische Qualit\u00e4t bezieht sich auf alles, was mit der Herstellung, dem Vertrieb, der Vermarktung und dem Verbrauch des Produkts zusammenh\u00e4ngt. Es handelt sich also um ein zumindest potenziell sehr weites Feld, das nicht nur Elemente umfasst, die mit dem Erwerb des Produkts zusammenh\u00e4ngen, wie z. B. Verpackung, Preis, Verkaufsservice, Ruf der Marke und der soziale Status, der mit dem Besitz und\/oder dem Konsum verbunden ist, sondern auch Elemente der erweiterten Wertsch\u00f6pfungskette des Produkts, wie z. B. sein \u00f6kologischer Fu\u00dfabdruck und die sozialen Bedingungen, die mit seiner Herstellung und seinem Vertrieb verbunden sind. In der Praxis h\u00e4ngen die Anzahl und die relative Bedeutung der extrinsischen Qualit\u00e4tsmerkmale jedoch davon ab, inwieweit diese Eigenschaften von Verbraucher*innen gesch\u00e4tzt werden. Sie tragen nicht zur Summe von intrinsischer und extrinsischer Qualit\u00e4t bei, wenn Verbraucher*innen sie nicht sch\u00e4tzten und ihnen daher keine Bedeutung beimessen. Diese Grenze, die in Bezug auf Gruppen gleichgesinnter Verbraucher*innen auch als die Grenze der mit dem Produkt verbundenen Konsumkultur beschrieben werden kann, umschreibt das, was als \u201eTotal Quality Experience\u201c der Verbraucher*innen bezeichnet wird, und es ist ein sehr wichtiges Konzept f\u00fcr Unternehmen, da ses auch den Bereich definiert, in dem sie ihren Kund*innen Wert liefern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Manche Verbraucher*innen legen nur Wert auf die unmittelbare pers\u00f6nliche Befriedigung, die ihnen ein Produkt verschafft, und die Produktwerbung betont nach wie vor haupts\u00e4chlich Qualit\u00e4tserlebnisse, die f\u00fcr Verbraucher*innen unmittelbar relevant sind, n\u00e4mlich die inh\u00e4renten Eigenschaften des Produkts, seine Verpackung, seinen Preis und\/oder den ihnen verliehenen sozialen Status. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sich viele und immer mehr Verbraucher*innen zumindest bis zu einem gewissen Grad f\u00fcr die in Verbindung mit ihren Eink\u00e4ufen stehende gr\u00f6\u00dfere Wertsch\u00f6pfungskette interessieren, und dass sie daran interessiert sind, Produkte zu kaufen, deren gesamtes Produktions- und Konsumnetzwerk von den Werten gepr\u00e4gt ist, mit denen sie sich identifizieren. Der Grund f\u00fcr dieses Interesse liegt auf der Hand &#8211; solche Produkte erh\u00f6hen die Total Quality Experience der Kund*innen und damit den Gesamtwert des Produkts.<\/p>\n<p>Es stellt sich daher die Frage, warum das Marketing f\u00fcr Konsumg\u00fcter diesen umfassenderen Aspekt der Produktqualit\u00e4t bis vor kurzem weitgehend ignoriert hat, und die Antwort liegt ebenso auf der Hand: Die erweiterten Wertsch\u00f6pfungsketten der meisten Konsumg\u00fcter sind nicht durch die breiteren Werte dieser Verbraucher*innen gepr\u00e4gt, und deshalb werben die Hersteller*innen auch nicht mit ihnen. In der Tat stellen die negativen Qualit\u00e4tsmerkmale, die in diesen Ketten h\u00e4ufig vorkommen, eine Belastung f\u00fcr die Produzent*innen dar, so dass es in ihrem Interesse liegt, Marketingstrategien anzuwenden, die darauf abzielen, den so genannten Qualit\u00e4tshorizont der Verbraucher*innen weitgehend auf die vier oben genannten Merkmale zu beschr\u00e4nken &#8211; intrinsische Qualit\u00e4t, Verpackung, Preis und\/oder verliehener sozialer Status.<\/p>\n<p>Auf diese Weise entwickelt sich eine Unternehmenskultur, die viele Verbraucher*innen von den Werten entfremdet, zu denen sie sich eigentlich bekennen, und sie damit nicht nur von der Geschichte der Produkte, die sie kaufen, sondern auch von ihrer eigenen pers\u00f6nlichen Integrit\u00e4t und damit von ihrem authentischen Selbst entfremdet. Es ist daher die Aufgabe von Unternehmen, die ihre Aktivit\u00e4ten zu Recht in einem gr\u00f6\u00dferen sozialen und \u00f6kologischen Kontext sehen, eine andere Kultur aufzubauen, die nicht nur auf die intrinsische Qualit\u00e4t, sondern auch auf die Zusammenh\u00e4nge zwischen dem gesamten Lebenszyklus des Produkts und den Grundwerten verantwortungsbewusster Verbraucher*innen ausgerichtet ist. Auf diese Weise h\u00f6ren Kund*innen auf, \u201eVerbraucher*innen\u201c zu sein, und \u00fcbernehmen stattdessen die Rolle eines Teilnehmenden an der gemeinschaftlichen Verwirklichung nicht nur von Produktqualit\u00e4t, sondern auch von Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Um diese Kultur zu schaffen, m\u00fcssen verantwortungsbewusste Unternehmen die Qualit\u00e4tswahrnehmung ihrer Kund*innen vertiefen und vor allem ihren Qualit\u00e4tshorizont erweitern. Dies geschieht, indem sie ihre Kund*innen \u00fcber die intrinsischen und extrinsischen Qualit\u00e4tsmerkmale informieren, die mit ihren Produkten verbunden sind und die die Werte ihrer Kund*innen zum Ausdruck bringen. Je weiter dieser Qualit\u00e4tshorizont ausgedehnt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass Kund*innen Produkte sch\u00e4tzten und deshalb kaufen, die nicht nur eine hohe intrinsische Qualit\u00e4t aufweisen, sondern auch in eine Wertsch\u00f6pfungskette eingebettet sind, die die grundlegenden Prinzipien und \u00dcberzeugungen der Kund*innen widerspiegelt.<\/p>\n<p>Verantwortungsbewusste Unternehmen k\u00f6nnen durch ihre Kommunikationsaktivit\u00e4ten ihre Kund*innen sogar dazu bewegen, ihre Werte zu \u00e4ndern oder zu erweitern. Marketing Ma\u00dfnahmen zielen oft darauf, bei Verbraucher*innen neue W\u00fcnsche zu wecken und dadurch mehr Produkte zu verkaufen. Ein verantwortungsbewusstes Einzelhandelsunternehmen kann dasselbe tun, allerdings auf eine ethischere Art und Weise, indem es den Kund*innen die Vorteile von Werten vor Augen f\u00fchrt, die sie zuvor nicht kannten oder sogar ablehnten, und die in den von dem Unternehmen verkauften Produkten verk\u00f6rpert sind. Unser Ziel ist es, diesen Weg zu beschreiten, und die Herausforderung, der wir uns als verantwortungsbewusster Weinh\u00e4ndler stellen, besteht daher erstens darin, intrinsische Produktexzellenz mit extrinsischen Qualit\u00e4tsanforderungen zu verbinden, zweitens diese Standards in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette zu f\u00f6rdern und drittens die Total Quality Experience, die unsere Produkte bieten, aktuellen und potenziellen Kund*innen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Bei unserer Diskussion \u00fcber Qualit\u00e4t m\u00fcssen wir daher nicht nur \u00fcber die Eigenschaften der Fl\u00fcssigkeit in der Flasche nachdenken, sondern auch \u00fcber ihren weiteren Kontext. Wir k\u00f6nnten sogar zu dem Schluss kommen, dass Letzteres noch wichtiger ist als Ersteres. Qualit\u00e4t ist also nicht losgel\u00f6st von den Themen \u00f6kologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit, sondern eng mit ihnen verbunden, und deshalb steht &#8220;Qualit\u00e4t&#8221; an erster Stelle unseres Firmenmottos. Wie der gro\u00dfe Luigi Veronelli schrieb:<\/p>\n<p><em>La qualit\u00e0 non \u00e8 un insieme di regole e di gusti standardizzati, ma l&#8217;ottimizzazione delle relazioni produttive, sociali e ambientali che danno vita a un prodotto. Die Qualit\u00e4t eines Produkts ist Ausdruck der Qualit\u00e4t des Lebens und der Umgebung, in der es entsteht.<\/em><\/p>\n<p>Qualit\u00e4t ist nicht eine Reihe von Regeln und standardisierten Geschm\u00e4ckern, sondern vielmehr die Optimierung der wirtschaftlichen, sozialen und \u00f6kologischen Beziehungen, die einem Produkt Leben einhauchen. Die Qualit\u00e4t eines Produkts ist ein Ausdruck der Qualit\u00e4t des Lebens und der Umwelt, die es hervorbringt.<\/p>\n<p>Veronellis Worte entsprechen unserer allgemeinen Philosophie der Qualit\u00e4t. Dar\u00fcber hinaus interessierte sich Veronelli nicht nur f\u00fcr wirtschaftliche, soziale und \u00f6kologische Beziehungen, sondern auch f\u00fcr den sinnlichen Genuss. So bezeichnete er sich selbst als \u201euomo dato alla gola, e a tutti i piaceri sensuali e mondani\u201c (\u201eein Mann, der der Kehle und allen sinnlichen und weltlichen Vergn\u00fcgungen zugetan ist\u201c). Wir sch\u00e4tzen auch den sensorischen Aspekt des Weins, nicht als eine Reihe von Regeln und standardisierten Geschm\u00e4ckern, sondern vielmehr als eine gemeinsame hedonistische und \u00e4sthetische Erfahrung. Diese verschiedenen Aspekte der intrinsischen sowie extrinsischen Weinqualit\u00e4t werden in den folgenden Abschnitten ausf\u00fchrlicher beschrieben.<\/p>\n<p><strong>Intrinsische oder organoleptische Qualit\u00e4t von Wein <\/strong><br \/>\nWeinqualit\u00e4t wird meist unter sensorischen Gesichtspunkten diskutiert, als Produkt der visuellen, olfaktorischen, geschmacklichen und taktilen Eigenschaften des Weins. Dies gilt sowohl f\u00fcr Verbraucher*innen, die dem Wein im Allgemeinen keinen hohen Wert beimessen, als auch f\u00fcr selbsternannte Weinliebhaber*innen und professionelle Weinautor*innen. Letztere werden oft unter dem Etikett \u201eWeinfreaks\u201c zusammengefasst, man k\u00f6nnte sie aber auch als Angeh\u00f6rige einer elit\u00e4ren Weinkultur bezeichnen, wobei \u201eelit\u00e4r\u201c nicht unbedingt \u201ebesser\u201c bedeutet, sondern eher auf ein gewisses Ma\u00df an Erfahrung, Fachwissen und Einfluss auf den Ruf und damit den Preis einzelner Weine hinweist. Innerhalb der Eliteweinkultur, und das macht sie zu einer Kultur, gibt es einen breiten Konsens \u00fcber die allgemeinen Attribute, die die sensorische (auch organoleptische genannte) Qualit\u00e4t ausmachen. Noch einmal: Dieser Konsens verleiht der Elite-Weinkultur keine absolute \u00dcberlegenheit und damit keine Rechtfertigung f\u00fcr Snobismus jeglicher Art. Dennoch f\u00fchrt die intensive Besch\u00e4ftigung der \u00d6nophilen mit der Frage der Weinqualit\u00e4t zu einer Weinkultur, die weniger engagierten Verbraucher*innen interessante Einblicke in den Wert geben kann, den die intrinsischen Eigenschaften des Weins erzeugen k\u00f6nnen. Es lohnt sich daher f\u00fcr Weinkonsument*innen, sich mit dieser Kultur vertraut zu machen, auch wenn die meisten von ihnen letztlich entscheiden, dass sie keine weitere Zeit und kein Geld in diese Kultur investieren wollen. Im Folgenden werden daher in aller K\u00fcrze die f\u00fcr \u00d6nophile typischen Qualit\u00e4tsmerkmale zusammengefasst, um eine allgemeine Orientierung \u00fcber unser Verst\u00e4ndnis von intrinsischer Qualit\u00e4t im Wein zu geben und unseren Kund*innen zu motivieren, diese Qualit\u00e4t in unserem Sortiment zu entdecken.<\/p>\n<p>Qualit\u00e4tswein muss in erster Linie frei von unerw\u00fcnschten und m\u00f6glicherweise verbotenen Verunreinigungen (wie z. B. giftigen R\u00fcckst\u00e4nden) sowie offensichtlichen M\u00e4ngeln (wie z. B. eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Oxidation) sein, die seine grundlegende Integrit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen. Ist diese Grundvoraussetzung erf\u00fcllt, wird der Wein im Allgemeinen aufgrund der Klarheit, der Annehmlichkeit, der Vielfalt und der Intensit\u00e4t seiner spezifischen Aromen, Geschmacksrichtungen und Texturen sowie aufgrund der Komplexit\u00e4t und Harmonie, die durch die Kombination dieser Elemente entstehen, gesch\u00e4tzt. In diesem Zusammenhang bezieht sich Klarheit auf den visuellen Aspekt des Weins, aber auch auf die eindeutige Unterscheidbarkeit oder \u201eDefinition\u201c seiner sensorischen Elemente, wenn er verkostet wird, w\u00e4hrend Annehmlichkeit den einfachen Sinn des Vergn\u00fcgens hat, das Verkoster*innen empfinden, wenn der Wein \u201egut schmeckt\u201c. Die Intensit\u00e4t bezieht sich auf die sensorische Kraft des Weins, einschlie\u00dflich des Eindrucks in der Nase sowie am Gaumen und der L\u00e4nge des Nachgeschmacks, w\u00e4hrend die Vielfalt die Anzahl der verschiedenen organoleptischen\u00a0 umfasst, die der Wein bietet und die sich im Laufe der Entfaltung des Weins im Glas entwickeln. Sowohl bei der Intensit\u00e4t als auch bei der Vielfalt gilt jedoch, dass mehr nicht unbedingt besser ist. \u00d6nophile sch\u00e4tzen Weine, deren Intensit\u00e4t den Charakter ihres Geruchs- und Geschmacksprofils erg\u00e4nzt, von eher \u00e4therisch bis kr\u00e4ftig, und deren Aromenvielfalt ein komplexes, dynamisches und harmonisches Ganzes bildet. Qualit\u00e4tswein zeichnet sich also vor allem durch eine gewisse \u00e4sthetische Einheitlichkeit aus, die ihn nicht nur zu einem Getr\u00e4nk, sondern auch zu einem Kunstwerk macht.<\/p>\n<p>Es handelt sich daher um eine relativ bescheidene Reihe von Kriterien: Integrit\u00e4t, Klarheit, Annehmlichkeit, Vielfalt, Intensit\u00e4t, Komplexit\u00e4t und Harmonie. Diese Elemente k\u00f6nnen als prim\u00e4re intrinsische Qualit\u00e4tsmerkmale bezeichnet werden, da sie nicht von einem spezifischen Bezugspunkt au\u00dferhalb des Weins und der verkostenden Person abh\u00e4ngen. Anders ausgedr\u00fcckt handelt es sich um Qualit\u00e4tskriterien, die bei einer Blindverkostung angewandt werden k\u00f6nnen, ohne dass weitere Informationen, wie der Name der Rebsorte, zur Best\u00e4tigung des ihnen zugewiesenen Wertes erforderlich sind. Dies ist einer der Gr\u00fcnde, warum viele \u00d6nophile die Blindverkostung als Ma\u00dfstab f\u00fcr die Beurteilung der intrinsischen Qualit\u00e4t betrachten, nach dem Motto \u201edie braune T\u00fcte l\u00fcgt nicht\u201c.<\/p>\n<p>Das prim\u00e4re Ziel einer Blindverkostung ist jedoch oft nicht die Bewertung der Qualit\u00e4t des Weins, sondern die Identifizierung der Rebsorte(n) und\/oder des geografischen Ursprungs. Dieses Ziel wird durch ein sekund\u00e4res intrinsisches Qualit\u00e4tskriterium, n\u00e4mlich die Typizit\u00e4t, bestimmt. Die Typizit\u00e4t ist sekund\u00e4r in dem Sinne, dass sie sich aus der Art des Weins ergibt, der einen Standard darstellt. Sie kann daher von Verkoster*innen in einer Blindverkostung erkannt werden, aber im Gegensatz zu prim\u00e4ren intrinsischen Merkmalen erfordert sie zus\u00e4tzliche Informationen, um validiert zu werden, und zwar den Namen der Art, zu der der Wein tats\u00e4chlich geh\u00f6rt. Viele Erzeuger*innen, Verbraucher*innen und Weinexpert*innen sowie Qualit\u00e4tsklassifizierungen wie das europ\u00e4ische System der g.U. legen gro\u00dfen Wert auf die Typizit\u00e4t eines Weins in Bezug auf die Rebsorte(n), aus der\/denen er hergestellt wird, und\/oder in Bezug auf die wahrgenommenen weinbaulichen Qualit\u00e4tstraditionen in der Region, in der er erzeugt wird.<\/p>\n<p>Wenn man diesen Begriff der Typizit\u00e4t auf die geologischen, klimatischen und kulturellen Faktoren anwendet, die bei der Herstellung eines Weins zusammenwirken und die eine Region oder sogar eine einzelne Weinbergsparzelle auszeichnen, verwendet man den franz\u00f6sischen Begriff Terroir. Terroir kann somit als die Typizit\u00e4t eines bestimmten Weinbaugebiets verstanden werden. Als Unterscheidungsmerkmal ist der Begriff Terroir ein wichtiges Marketinginstrument in der Elite-Weinkultur. In der Tat ist es wohl die wichtigste Triebfeder f\u00fcr die extremen Preisunterschiede zwischen den prestigetr\u00e4chtigsten Weinen und denjenigen, die in der Hierarchie der Eliteweinkultur weiter unten angesiedelt sind, insbesondere in den F\u00e4llen, in denen Knappheit kein Thema ist, wie z. B. bei den Erstweinen aus Bordeaux. Bei diesem Verst\u00e4ndnis von Terroir geht es jedoch weniger um spezifische Weinbaupraktiken, die relativ leicht kopiert werden k\u00f6nnen und somit einen begrenzten Wettbewerbsvorteil bieten, als vielmehr um die quasi mystische Identit\u00e4t, die einem bestimmten geografischen Gebiet, dem damit verbundenen Besitz (und insbesondere dem Ch\u00e2teau) und der ungebrochenen Tradition, sozusagen der Genealogie, der an diesem Ort erzeugten Weine zugeschrieben wird. Es handelt sich dabei um einen essentialistischen Begriff, der bestimmten Weinen eine grundlegende, feste Identit\u00e4t zuweist. Noch wichtiger ist jedoch, dass er die Grundlage f\u00fcr Preisunterschiede bildet, die nur durch die Bereitschaft der Verbraucher*innen sich buchst\u00e4blich in die Ideologie der Exklusivit\u00e4t einzukaufen, f\u00fcr die er steht, begrenzt werden.<\/p>\n<p>Historisch gesehen kann das Konzept des Terroirs als die wesentliche, privilegierte Identit\u00e4t eines bestimmten Ortes als eine \u00dcberarbeitung des r\u00f6mischen Konzepts des <em>genius loci<\/em>, des unver\u00e4nderlichen Geistes eines bestimmten Ortes, angesehen werden. Dies wiederum beeinflusst die offensichtlich relevantere mittelalterliche aristokratische Vorstellung vom Besitz einer Burg und der umliegenden L\u00e4ndereien als Zeichen der g\u00f6ttlichen Anerkennung der wesentlichen \u00dcberlegenheit der Eigent\u00fcmerfamilie und als Rechtfertigung der sozio\u00f6konomischen Privilegien dieser Familie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit anderen Worten: Der transzendentale Begriff des Terroirs, der von der elit\u00e4ren Weinkultur propagiert wird, ist zutiefst reaktion\u00e4r und wird dazu benutzt, Ungleichheiten auf dem Weinmarkt zu schaffen und zu rechtfertigen, was keine rationale Bewertung der prim\u00e4ren intrinsischen Qualit\u00e4tsunterschiede jemals tun k\u00f6nnte. Es ist daher wichtig, dieses Konzept kritisch zu reflektieren und zu fragen, ob es nicht andere, umfassendere M\u00f6glichkeiten gibt, das Ph\u00e4nomen zu verstehen, von dem es abgeleitet ist.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte man beispielsweise argumentieren, dass das Interessanteste am Terroir die Art und Weise ist, wie es den Menschen und die nat\u00fcrliche Umwelt zu einem einzigen koevolutiven System verbindet, das die Dichotomie von Natur und Kultur aufl\u00f6st und damit auch die Entfremdung des Menschen von der Biosph\u00e4re \u00fcberwindet, aus der er hervorgegangen ist und von der er f\u00fcr sein weiteres \u00dcberleben abh\u00e4ngig ist. Diese integrative Vorstellung von Terroir r\u00e4umt jedem Lebewesen, auch dem Menschen, seinen Platz in der Dynamik des planetarischen \u00d6kosystems ein und beruht auf einer sehr alten Idee, n\u00e4mlich der Notwendigkeit, dem\u00fctig mit den sich wiederholenden Zyklen von Mutter Natur zusammenzuarbeiten, anstatt zu versuchen, sie zu \u00fcberwinden und in eine lineare Bahn des vermeintlichen kulturellen Fortschritts zu verwandeln. Man k\u00f6nnte es daher als <em>terroir paysan <\/em>bezeichnen, im Gegensatz zum <em>terroir aristocratique<\/em>, das derzeit in der elit\u00e4ren Weinkultur vorherrscht, und es stellt ein wichtiges Element der Kultur der Verbundenheit dar, die wir zu f\u00f6rdern versuchen.<\/p>\n<p>Eine noch radikalere Art, Terroir zu verstehen, besteht darin, eine zeitliche Skala einzuf\u00fchren, die sich sowohl auf die kulturelle Tradition als auch auf das Klima bezieht. In Bezug auf die kulturelle Tradition wird durch die Anwendung einer zeitlichen Perspektive anerkannt, dass sich Traditionen \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg ver\u00e4ndern, und Terroir somit keine grundlegende Stabilit\u00e4t besitzt. Das ist jedoch nichts Schlechtes, wenn wir unter Tradition nichts anderes verstehen als die Bewahrung einer erfolgreichen Innovation und die Weitergabe der lebendigen Flamme, statt die Anbetung toter Asche.<\/p>\n<p>Der rasche Klimawandel und die damit verbundenen geologischen Ver\u00e4nderungen, die das Anthropoz\u00e4n mit sich bringt, haben eine \u00e4hnlich destabilisierende Wirkung auf den Begriff des Terroirs, allerdings ohne die positiven Konnotationen, die dem kulturellen Wandel zugeschrieben werden k\u00f6nnen. Dennoch k\u00f6nnte man argumentieren, dass die Schnelligkeit des Wandels im Anthropoz\u00e4n uns zwingt, uns mit der grundlegenden Wahrheit zu konfrontieren, dass alle physischen Ph\u00e4nomene, einschlie\u00dflich der nat\u00fcrlichen Umwelt, letztlich ver\u00e4nderlich und vor\u00fcbergehend sind. Diese Aufl\u00f6sung des Dauerhaften ist den Europ\u00e4ern mit ihrem Sinn f\u00fcr kulturelles Erbe ein Gr\u00e4uel, obwohl es auch Gegenstimmen gibt, wie die von Goethe, der in der heraklitischen Tradition des <em>panta rhei<\/em> schreibt:<\/p>\n<p>Gleich mit jedem Regengusse<br \/>\n\u00c4ndert sich dein holdes Tal<br \/>\nAch, und in demselben Flusse<br \/>\nSchwimmst du nicht zum zweiten Mal.<\/p>\n<p>Diese Perspektive ist jedoch integraler Bestandteil vieler \u00f6stlicher Kulturen, einschlie\u00dflich der japanischen, wo der pazifische Feuerrand st\u00e4ndig an die buchst\u00e4bliche Instabilit\u00e4t des Bodens erinnert, auf dem die lokale Bev\u00f6lkerung steht. In dieser Hinsicht f\u00f6rdert das Anthropoz\u00e4n ein radikales, zeitlich begrenztes Verst\u00e4ndnis von Terroir, bei dem der Wein nicht Ausdruck einer zugrunde liegenden, dauerhaften Identit\u00e4t ist, sondern einer momentanen Verbindung von Geologie, Klima, Kultur und nat\u00fcrlich Jahrgangsmerkmalen, die sich wiederum mit der Alterung und Reifung des Weins ver\u00e4ndert. Alles flie\u00dft, wie der Wein, und dieser heraklitische Begriff des Terroirs ist daher vielleicht derjenige, der dem Wesen des Weins selbst am ehesten gerecht wird. Auf jeden Fall steht er im Gegensatz zum <em>terroir aristocratique<\/em> als Garant f\u00fcr Privilegien und als Erg\u00e4nzung zum <em>terroir paysan<\/em> als unver\u00e4nderliche zyklische Wiederholung einer gemeinsamen Kultur und Natur.<\/p>\n<p>Die oben genannten acht intrinsischen Qualit\u00e4tskriterien bieten einen Rahmen f\u00fcr die Bewertung bestimmter Weine zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wein ist jedoch wie bereits mehrmals erw\u00e4hnt ein sich st\u00e4ndig ver\u00e4nderndes Produkt, und viele der am h\u00f6chsten gesch\u00e4tzten Weine werden nicht nur nach ihrer aktuellen Qualit\u00e4t beurteilt, sondern auch nach ihrer F\u00e4higkeit, mit der Zeit noch besser zu werden. Dieses neunte Qualit\u00e4tsmerkmal kann als potenzielle intrinsische Qualit\u00e4t beschrieben werden und wird als Alterungsf\u00e4higkeit bezeichnet. Die Alterungsf\u00e4higkeit wird von den Mitgliedern der elit\u00e4ren Weinkultur sehr gesch\u00e4tzt, weil alterungsf\u00e4hige Weine eine zus\u00e4tzliche Dimension von Komplexit\u00e4t und Harmonie erlangen, sobald sie gereift sind. F\u00fcr viele Weinliebhaber*innen ist der Genuss eines hochwertigen reifen Weins daher der H\u00f6hepunkt der Weinkultur.<\/p>\n<p><strong>Unsere Qualit\u00e4tsprinzipien<\/strong><br \/>\nWie die \u00fcberwiegende Mehrheit der Weinh\u00e4ndler*innen schlie\u00dfen wir uns den meisten Elementen des Konsenses \u00fcber die intrinsische Weinqualit\u00e4t an, der von der Elite der Weinkultur vermittelt wird. Wir sind bestrebt, Weine zu f\u00fchren, die die Wertkriterien Integrit\u00e4t, Klarheit, Annehmlichkeit, Vielfalt, Intensit\u00e4t, Komplexit\u00e4t und Harmonie erf\u00fcllen. Bei den Fragen der Typizit\u00e4t, des Terroirs und der Alterungsf\u00e4higkeit gehen wir jedoch differenzierter vor.<\/p>\n<p>Was die Typizit\u00e4t anbelangt, so erkennen wir den Wunsch vieler Verbraucher*innen nach der Gewissheit, dass ein Wein, der aus einer bestimmten Rebsorte und\/oder aus einer bestimmten Region stammt, in Bezug auf die organoleptischen Eigenschaften des Produkts ihren Erwartungen entsprechen wird. Wir sind jedoch der Meinung, dass ein und dieselbe Rebsorte auch in ein und demselben Gebiet hervorragende Weine mit unterschiedlichen Stilrichtungen hervorbringen kann. Au\u00dferdem sind wir uns der Gefahr bewusst, dass die Nachfrage der Verbraucher*innen nach sensorischen Merkmalen, die als typisch f\u00fcr einen bestimmten Wein gelten, der Qualit\u00e4t eher schadet als n\u00fctzt, zumindest was das Qualit\u00e4tsverst\u00e4ndnis der \u00d6nophilen betrifft. Winzer*innen und Verbraucher*innen, die diese Bef\u00fcrchtung teilen, verweisen oft auf das Beispiel des Sauvignon Blanc aus Sancerre, bei dem die Katzenpipi-Aromen, die von unterreifen Trauben stammen, tats\u00e4chlich zu einem begehrten Merkmal bei vielen Weintrinker*innen geworden sind. Wir sehen also die Typizit\u00e4t als ein wichtiges, aber letztlich untergeordnetes Qualit\u00e4tsmerkmal.<\/p>\n<p>Was das Terroir betrifft, so sch\u00e4tzen wir die Vielfalt, die sich aus den verschiedenen nat\u00fcrlichen und kulturellen Faktoren der Weinproduktion in den verschiedenen Regionen ergibt, und wir bezweifeln nicht, dass die Kombination dieser Faktoren eine starke Individualit\u00e4t in solchen Weinen hervorbringt. Dar\u00fcber hinaus stellt die Einbeziehung kultureller Praktiken in das Konzept des Terroirs ein willkommenes und in der Tat \u00e4u\u00dferst wichtiges Korrektiv zur Dichotomie von Kultur und Natur dar, die das westliche Denken pr\u00e4gt und der uns in so vielen Formen und Zusammenh\u00e4ngen von Mutter Erde verwaist. Wir widersprechen jedoch der essenzialistischen Vorstellung, dass Terroir \u00fcber Jahrg\u00e4nge hinweg Ausdruck einer grundlegenden, dauerhaften Identit\u00e4t ist, sei es geologisch, klimatisch oder kulturell. Wein ist die Verk\u00f6rperung des Wandels und der Ver\u00e4nderung, und es erscheint pervers, ihn als das Gegenteil zu betrachten &#8211; als Inkarnation eines transzendenten, unver\u00e4nderlichen Wesens &#8211; so verlockend eine solche Vorstellung auch sein mag. Diese Kritik ist in der gegenw\u00e4rtigen Zeit der raschen klimatischen Ver\u00e4nderungen, die durch das Anthropoz\u00e4n hervorgerufen werden, besonders relevant. Dar\u00fcber hinaus dient die Vorstellung eines essentiellen und unver\u00e4nderlichen Terroirs wohl vor allem dazu, bestimmten, sehr spezifischen geografischen Lagen einen monet\u00e4ren Wert beizumessen und so die enormen wirtschaftlichen Ungleichheiten in der Weinindustrie zu naturalisieren und damit zu perpetuieren. Wir bewahren uns daher eine gesunde Skepsis gegen\u00fcber dem Begriff des Terroirs und vor allem gegen\u00fcber der Verwendung seiner geografischen Komponente.<\/p>\n<p>Die Lagerf\u00e4higkeit hingegen ist eine Eigenschaft, die wir sehr sch\u00e4tzen. Ein Wein, der erst nach 30 Jahren oder noch l\u00e4nger seine volle Reife erreicht, weist nicht nur eine einzigartige Komplexit\u00e4t und Harmonie auf, sondern ist auch ein ultimatives Slow-Food-Produkt. Als solches f\u00f6rdert er die Geduld, die Entschleunigung und die Wertsch\u00e4tzung der Tugenden des Alters &#8211; Eigenschaften, die unsere heutige Gesellschaft besser kultivieren sollte. Dar\u00fcber hinaus gilt die Alterungsf\u00e4higkeit nicht nur f\u00fcr Weine, die nach vielen Jahren in der Flasche ihren H\u00f6hepunkt erreichen, sondern f\u00fcr alle Weine, die einen Reifungsprozess durchlaufen, auch wenn dieser relativ kurz ist. Dieser Prozess ist ein weiterer Ausdruck des flie\u00dfenden Charakters des Weins und seiner Verbindung mit den nat\u00fcrlichen Zyklen. Allerdings haben immer weniger Weintrinker*innen Zugang zu Lagerm\u00f6glichkeiten, die eine langfristige Reifung erm\u00f6glichen, und die Winzer*innen verstehen es immer besser, Weine zu produzieren, die ein langes Alterungspotenzial haben, aber auch in jungen Jahren k\u00f6stlich sind. Die Alterungsf\u00e4higkeit ist also eine Eigenschaft, die zu bewundern und zu sch\u00e4tzen ist, aber sie ist keine unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr einen Qualit\u00e4tswein. Daher betrachten wir sie, wie die Typizit\u00e4t, als ein untergeordnetes Qualit\u00e4tsmerkmal.<\/p>\n<p>Die obige kurze Beschreibung der intrinsischen Qualit\u00e4t soll lediglich einen Eindruck von den Merkmalen vermitteln, auf die wir bei den von uns verkauften Weinen achten, und innerhalb eines bestimmten philosophischen Rahmens eine Grundlage sowohl f\u00fcr die Diskussion \u00fcber die Freuden, die Wein bereiten kann, als auch f\u00fcr die Entwicklung pers\u00f6nlicher Vorlieben bieten. Gl\u00fccklicherweise sind alle Weintrinker*innen unterschiedlich, und alle Verbraucher*innen haben das Recht auf pers\u00f6nliche organoleptische Vorlieben, wie bizarr sie anderen auch erscheinen m\u00f6gen. Au\u00dferdem hat keine Person das Recht, auf eine andere herabzusehen, nur weil diese sich bestimmte Weine nicht leisten kann oder sich nicht genug f\u00fcr Wein interessiert, um ein Connaisseur zu werden. Ein weinseliger Banause investiert seine Zeit vielleicht lieber in die Lekt\u00fcre von Shakespeare, Goethe oder Proust, in das H\u00f6ren von Mozart, Tschaikowsky oder Bartok oder in das Studium der Gem\u00e4lde von Michelangelo, Vermeer oder Picasso. Wer ist in diesem Fall der weniger kultivierte Mensch und wer ist eher in einer fetischisierenden oder gar s\u00fcchtig machenden Bindung an ein Agrarprodukt gefangen? Snobismus hat also keinen Platz in der Weinkultur, die wir f\u00f6rdern. Im Gegenteil, wir betrachten den Wein als eine M\u00f6glichkeit, bereichernde Verbindungen zu schaffen, nicht nur \u00fcber die Grenzen von Zeit, Ort und sozialen Gruppen hinweg, sondern auch zwischen dem Einzelnen und seinem besseren Selbst, wie der argentinische Schriftsteller Jorge Lu\u00eds Borges am Ende seines <em>Soneto del Vino<\/em> vorschl\u00e4gt:<\/p>\n<p><em>Vino, ens\u00e9\u00f1ame el arte de ver mi propia historia<\/em><br \/>\n<em>como si \u00e9sta ya fuera ceniza en la memoria.<\/em><\/p>\n<p>Wein, lehre mich die Kunst, meine eigene Geschichte zu sehen<br \/>\nals w\u00e4re sie bereits Asche in meinem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p><strong>Extrinsische Qualit\u00e4t beim Wein<\/strong><br \/>\nIntrinsische Qualit\u00e4t ist also wichtig, aber sie stellt nur einen Teil der Total Quality Experience der Kund*innen dar. Der Rest wird von den extrinsischen Qualit\u00e4tsmerkmalen geliefert. Wenn in der Weinbranche von extrinsischer Qualit\u00e4t die Rede ist, geht es in der Regel um Faktoren wie Flaschenverschluss, Verpackung, Preis, Knappheit, Ruf, Marketingkommunikation und die Servicequalit\u00e4t in der Verkaufsstelle, in der der Wein gekauft wird. Die Servicequalit\u00e4t ist nat\u00fcrlich f\u00fcr Weinhandelsunternehmen wie das unsere von gro\u00dfer Bedeutung. Exzellenter Service entsteht, wenn ein Unternehmen die Erwartungen seiner Kunden erf\u00fcllt und, wenn m\u00f6glich, \u00fcbertrifft, soweit diese mit den Werten des Unternehmens vereinbar sind. Dies erfordert eine sorgf\u00e4ltige Beachtung aller Serviceaktivit\u00e4ten des Unternehmens, von der externen Kommunikation bis hin zur Gestaltung der physischen Serviceprozesse. Die Dienstleistungsqualit\u00e4t im Einzelhandel stellt jedoch nur ein Element einer Reihe von Prozessen und Artefakten dar, die an der Produktion, der Vermarktung und dem Konsum des Weins beteiligt sind und die \u00fcber die Erzeugung der intrinsischen Qualit\u00e4t hinausgehen. Dieses gesamte Spektrum muss bei der Bewertung der Gesamtqualit\u00e4t eines Weins ber\u00fccksichtigt werden. Wie bereits erw\u00e4hnt, umfasst die extrinsische Qualit\u00e4t auch die \u00f6kologische und soziale Dimension der Wertsch\u00f6pfungskette, und die folgenden Abschnitte konzentrieren sich auf diese Elemente.<\/p>\n<p>Die intrinsische Qualit\u00e4t stellt ein Problem dar, wenn sie als Grundlage oder gar als einziger Ausdruck einer ganzen Weinkultur betrachtet wird. Leider ist dies genau die Tendenz, die viele Gatekeeper und prestigetr\u00e4chtige Erzeuger*innen in der modernen Weinindustrie an den Tag legen. Sie erheben die intrinsische Qualit\u00e4t zu einem privilegierten oder sogar exklusiven Status und ordnen dabei die umfassendere Weinkultur und den noch gr\u00f6\u00dferen sozio\u00f6konomischen und \u00f6kologischen Kontext, in den sie eingebettet sind, unter oder ignorieren sie sogar. Die Eliteweinkultur weist somit Widerspr\u00fcche und sogar Heucheleien in Bezug auf ihre erkl\u00e4rten Werte und die Praktiken, von denen ihre Existenz abh\u00e4ngt, auf. Diese Dissonanz tritt in vielen Formen auf. So sch\u00e4tzen Weinkritiker*innen beispielsweise die Langlebigkeit im Sinne der Alterungsf\u00e4higkeit, ignorieren aber weitgehend die fehlende \u00f6kologische Nachhaltigkeit (franz. <em>durabilit\u00e9<\/em>), die die Weinbaupraktiken der meisten mehr oder auch weniger prestigetr\u00e4chtigen Weing\u00fcter kennzeichnet. Die elit\u00e4re Weinkultur sch\u00e4tzt die Harmonie, profitiert aber gerne von der mangelnden Harmonie zwischen den sozialen Akteur*innen in der kapitalistischen Wirtschaft, in der einige wenige auf Kosten der vielen sehr reich werden und dann bereit und in der Lage sind, die enormen Gewinnspannen zu tolerieren, die die Eliteproduzent*innen auf ihre Produkte legen, um diese Ungleichgewichte auszunutzen. Professionelle Verkoster*innen loben die Produktvielfalt in der elit\u00e4ren Weinkultur, erheben aber nur selten ihre Stimme, um die soziale Vielfalt zu unterst\u00fctzen, die in der von wei\u00dfen M\u00e4nnern dominierten Weinindustrie schmerzlich vermisst wird, oder die biologische Vielfalt, von der der Weinbau, wie alle landwirtschaftlichen Praktiken, abh\u00e4ngt. Mit anderen Worten: Viele \u00d6nophile ignorieren die umfassenderen und grundlegenderen sozialen und \u00f6kologischen Aspekte der Werte, die sie vertreten, und opfern damit ihre eigene Integrit\u00e4t. Ein ethisch fundiertes Gesch\u00e4ftskonzept f\u00fcr jeden Weinhandelsunternehmen muss daher nicht nur die organoleptische Qualit\u00e4t der Weine in seinem Sortiment ber\u00fccksichtigen, sondern auch ihre Beziehung zum sozio\u00f6konomischen und \u00f6kologischen Kontext, in dem sie produziert, vermarktet und konsumiert werden.<\/p>\n<p>Neben dieser Grundphilosophie ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Wert nicht nur als \u00c4quivalent zur Qualit\u00e4t definiert wird, sondern auch als Funktion der Qualit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis zum extrinsischen Qualit\u00e4tsfaktor des Preises. Dies ist das Verh\u00e4ltnis zwischen Qualit\u00e4t und Preis, auch bekannt als &#8220;value for money&#8221; oder, wie die Amerikaner*innen sagen, &#8220;bang for your buck&#8221;. Die Bedeutung dieser Definition ergibt sich aus der grundlegenden Tatsache der begrenzten Ressourcen, d. h., dass die Verbraucher*innen bei der Wahl eines Gutes auf ein anderes verzichten m\u00fcssen. Das Qualit\u00e4ts-Preis-Verh\u00e4ltnis ist also in erster Linie ein Instrument, das K\u00e4ufer*innen hilft, den Wert ihres begrenzten verf\u00fcgbaren Einkommens zu maximieren. Das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, d. h. das Verh\u00e4ltnis zwischen der gesamten inneren und \u00e4u\u00dferen Qualit\u00e4t eines Produkts und seinem Preis, ist jedoch im breiteren Kontext ethischer und nachhaltiger Wirtschaftsmodelle mindestens ebenso wichtig, da ein h\u00f6heres Verh\u00e4ltnis bedeutet, dass relativ gesehen mehr Ressourcen zur Verf\u00fcgung stehen, um an anderer Stelle in der Wirtschaft Werte zu schaffen. Aus der Perspektive des eigenn\u00fctzigen <em>homo oeconomicus<\/em> wird dieser Wert in Form von erh\u00f6htem pers\u00f6nlichem Konsum oder Ersparnissen ausgesch\u00f6pft, aber in einer breiteren Perspektive stellt er eine M\u00f6glichkeit dar, extrinsische Qualit\u00e4t zu produzieren, insbesondere durch sozial und\/oder \u00f6kologisch wertvolle Arbeit. Umgekehrt stellt der Kauf eines Produkts mit einem niedrigeren Gesamtqualit\u00e4ts-Preis-Verh\u00e4ltnis einen Opportunit\u00e4tskostenfaktor dar, da diese M\u00f6glichkeit der Schaffung eines zus\u00e4tzlichen Werts verloren geht oder zumindest verringert wird, je nach dem relativen Umfang der Ressourcen, die zur Herstellung der verglichenen Produkte erforderlich sind, und der wirtschaftlichen Verwendung der auf jedes Produkt angewandten Marge.<\/p>\n<p>Dieses Problem kann als der Preis der Qualit\u00e4t bezeichnet werden. Qualit\u00e4t hat ihren Preis, wie wir alle wissen. Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, ist, dass dieser Preis nicht nur monet\u00e4r, sondern auch \u00f6kologisch und sozial ist. Der \u00f6kologische Preis von Qualit\u00e4tsverbesserungen l\u00e4sst sich anhand des folgenden Beispiels veranschaulichen. Eine der g\u00e4ngigsten Qualit\u00e4tsstrategien im Weinbau ist die Gr\u00fcnlese. Sie zielt darauf ab, die Ertr\u00e4ge zu reduzieren, in der Hoffnung, Trauben mit h\u00f6herer Saftkonzentration zu erzeugen, die wiederum eine bessere Weinqualit\u00e4t ergeben. Diese Praxis ist jedoch in der Regel mit Kosten f\u00fcr die Umwelt verbunden. Die Verringerung des Ertrags eines Weinbergs bedeutet, dass mehr Anbaufl\u00e4che ben\u00f6tigt wird, um die gleiche Menge Wein zu erzeugen. H\u00e4tte man den Ertrag beibehalten, so h\u00e4tte diese zus\u00e4tzliche Fl\u00e4che beispielsweise wieder verwildert werden k\u00f6nnen, wodurch die Artenvielfalt auf dem Weingut erh\u00f6ht worden w\u00e4re. In diesem Fall opfert das Weingut die Umweltqualit\u00e4t f\u00fcr die organoleptische oder intrinsische Qualit\u00e4t seines Weins.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte argumentieren, dass die Ertragsreduzierung nicht nur eine Frage der Qualit\u00e4t, sondern auch des wirtschaftlichen \u00dcberlebens ist, da der Preis f\u00fcr einen mit einem h\u00f6heren Ertrag erzeugten Wein nicht ausreichen w\u00fcrde, um dem Weingut einen angemessenen Gewinn zu verschaffen, w\u00e4hrend mit dem aus einem geringeren Ertrag resultierenden Wein h\u00f6herer Qualit\u00e4t ein akzeptabler Gewinn erzielt werden kann. Diese Konstellation war zwar in den letzten Jahrzehnten europaweit einer der prim\u00e4ren Qualit\u00e4tstreiber, sollte aber nicht einfach als unausweichliche \u00dcberlebensvoraussetzung akzeptiert werden, und schon gar nicht als eine, deren Umsetzung nur finanzielle Kriterien ber\u00fccksichtigen muss.<\/p>\n<p>Winzer*innen, wie alle Erzeuger*innen, sollten daher \u00fcber die \u00f6kologischen aber auch \u00fcber die sozialen Auswirkungen der h\u00f6heren Rentabilit\u00e4t nachdenken, die sich aus der Umstellung auf ein h\u00f6herwertiges und teureres Produkt ergibt. Diese Neupositionierung setzt eine bestimmte Anzahl potenzieller Kund*innen voraus, die bereit und in der Lage sind, einen h\u00f6heren Preis zu zahlen, was wiederum das Vorhandensein eines wirtschaftlichen \u00dcberschusses voraussetzt, der in dem verf\u00fcgbaren Einkommen besteht, das diese Kund*innen bereit sind, f\u00fcr Wein auszugeben. Es stellt sich nun die Frage, wie \u00f6kologisch nachhaltig die Entstehung dieses \u00f6konomischen \u00dcberschusses war und wie sozial gerecht seine Verteilung.<\/p>\n<p>\u00dcbertr\u00e4gt man den ersten Teil dieser Frage auf die gegenw\u00e4rtige weltwirtschaftliche Situation, so lautet die Antwort offensichtlich, dass die von der Weltwirtschaft erwirtschafteten \u00dcbersch\u00fcsse, die die finanziellen Mittel f\u00fcr den globalen Weinmarkt liefern, nicht nachhaltig produziert werden. Aus einer umfassenden \u00f6kologischen Perspektive ist die Steigerung der Rentabilit\u00e4t durch Qualit\u00e4tsverbesserungen also grunds\u00e4tzlich problematisch, unabh\u00e4ngig von den spezifischen Umweltauswirkungen von Qualit\u00e4tsverbesserungen im Weinberg.<\/p>\n<p>Zu den sozialen Kosten der Qualit\u00e4t ist anzumerken, dass mit zunehmender wirtschaftlicher Ungleichheit der Anreiz f\u00fcr die Erzeuger*innen steigt, die wahrgenommene Qualit\u00e4t und damit die Gewinnspannen und letztlich die Gewinne weiter zu steigern. Einkommensunterschiede sind nat\u00fcrlich nicht <em>per se<\/em> etwas Schlechtes, aber die Akzeptanz eines bestimmten Niveaus von Ungleichheit muss immer wieder in Frage gestellt werden. Das Problem f\u00fcr Hersteller*innen hochwertiger G\u00fcter besteht darin, den Punkt zu erkennen, an dem das Unternehmen auf unfaire Weise auf Kosten anderer sozialen Akteur*innen profitiert. Betrachtet man die Entwicklung der Einkommensungleichheit in den letzten zwanzig Jahren in den L\u00e4ndern mit gro\u00dfen Weinm\u00e4rkten und vergleicht diese mit den Preissteigerungen bei edlen Weinen, so liegt der Schluss nahe, dass die Erzeuger*innen von Prestigeweinen wie Bordeaux, Burgund und Barolo genau dies getan haben. Dar\u00fcber hinaus spiegelt der steigende Preisaufschlag f\u00fcr Eliteweine eine Verlagerung der Qualit\u00e4tswahrnehmung von der wohl ohnehin zweitrangigen Dimension der intrinsischen Qualit\u00e4t auf den v\u00f6llig entkoppelten Wert des sozialen Ansehens wider. Die in die H\u00f6he geschossenen Preise f\u00fcr Spitzenweine aus Regionen wie Bordeaux, Burgund und Barolo spiegeln weder eine entsprechende Steigerung der intrinsischen Qualit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis zu billigeren Produkten wider (tats\u00e4chlich hat sich die Kluft zwischen der intrinsischen Qualit\u00e4t der Spitzenweine und der darunter liegenden in den letzten zwanzig Jahren in vielerlei Hinsicht geschlossen), noch eine entsprechende Investition der ber\u00fchmten Weing\u00fcter in \u00f6kologische und soziale Qualit\u00e4t. Diese Preissteigerungen sind vielmehr das Ergebnis des Aufstiegs einer globalen Wirtschaftselite, f\u00fcr die teure Weine vor allem Statusobjekte sind und damit nichts anderes als hohle Symbole der eigenen geistigen Leere. Dar\u00fcber hinaus bedeutet die Zirkulation riesiger Geldmengen durch die Luxusg\u00fcterwirtschaft, dass in anderen Bereichen der Wirtschaft weniger Geld zur Verf\u00fcgung steht, um greifbarere und sozial gerechtere Werte zu produzieren. Die Verf\u00fcgbarkeit von immer exklusiveren Produkten erh\u00f6ht den Anreiz f\u00fcr wohlhabende Weinkonsument*innen, das Einkommensungleichheit in der Wirtschaft weiter zu vergr\u00f6\u00dfern. Auf diese Weise verstricken sich Qualit\u00e4t und sozio\u00f6konomische Ungleichgewichte in einen Teufelskreis; die Aufw\u00e4rtsspirale von Gewinnen und elit\u00e4rer Verbraucherzufriedenheit macht sowohl die Erzeuger*innen als auch die wohlhabenden Kund*innen blind f\u00fcr einen entsprechenden und von ihnen verursachten sozialen und auch \u00f6kologischen Abw\u00e4rtsstrudel.<\/p>\n<p>Damit soll nicht behauptet werden, dass Preiserh\u00f6hungen nicht auch eine Art von Mehrwert oder Qualit\u00e4t widerspiegeln, denn beide Begriffe beschreiben subjektive Wahrnehmungen und sind somit relativ zu den Interessen der Verbraucher*innen. Die eigentliche Frage lautet vielmehr: Welche grundlegenden Werte pr\u00e4gen das Qualit\u00e4tserlebnis von Eliteweinen und damit ihren Preis, und inwieweit spiegeln diese Werte die der Gesellschaft als Ganzes oder gar die erkl\u00e4rten ethischen Grunds\u00e4tze der Elitekonsument*innen wider? Die einfache Antwort lautet, dass der Markt f\u00fcr Eliteweine nicht in erster Linie von Unterschieden in der intrinsischen Qualit\u00e4t bestimmt wird, da die Preisunterschiede zwischen den begehrtesten Weinen und dem Rest in keinem Verh\u00e4ltnis zu einer vern\u00fcnftigen Bewertung des organoleptischen Qualit\u00e4tsunterschieds zwischen den beiden Produktgruppen stehen. Sie ist vielmehr von den Werten der Ausgrenzung, der Ungleichheit und der kurzfristigen Gewinnmaximierung f\u00fcr einige wenige auf Kosten der gesamten Gesellschaft und der Umwelt gepr\u00e4gt. Dies sind die spaltenden, zerst\u00f6rerischen und unterdr\u00fcckerischen Werte der Oligarchen und ihrer Handreicher, nicht die verantwortungsbewusster Weinproduzent*innen oder Einzelh\u00e4ndler*innen, und wir lehnen sie daher kategorisch ab. Wir stehen f\u00fcr die entgegengesetzten Werte der Integration, der Gleichheit und des langfristigen Nutzens f\u00fcr die ganze Gesellschaft als Grundlage einer Weinkultur, die Menschen miteinander und mit dem Planeten verbindet, gegenseitig bereichernde Netzwerke aufbaut und dadurch nicht nur das Qualit\u00e4tserlebnis, sondern auch die Lebensqualit\u00e4t aller ihrer Mitglieder steigert.<\/p>\n<p>Qualit\u00e4t ist also sowohl f\u00fcr Winzer*innen als auch f\u00fcr Wiederverk\u00e4ufer*innen ein komplexes Thema. Eine h\u00f6here intrinsische Weinqualit\u00e4t und die daraus resultierenden h\u00f6heren Preise sind nicht um jeden Preis anzustreben. Im Gegenteil, sie m\u00fcssen h\u00f6heren sozialen und \u00f6kologischen Werten untergeordnet werden, und deshalb ist \u201eQuality\u201c nur das erste Wort in unserem Motto. Dennoch glauben wir, dass das Streben nach intrinsischer Qualit\u00e4t mit den grundlegenderen extrinsischen Qualit\u00e4tsanforderungen der Nachhaltigkeit und der Gerechtigkeit sowie mit der wirtschaftlich kritischen Dimension des Qualit\u00e4ts-Preis-Verh\u00e4ltnisses zufriedenstellend in Einklang gebracht werden kann. Gefragt sind Phantasie und Mut auf Seiten der Weinerzeuger*innen und der anderen Akteur*innen der Wertsch\u00f6pfungskette. Eines der Hauptziele unseres Unternehmens ist es daher, Ma\u00dfnahmen zu identifizieren und zu f\u00f6rdern, die diesem Anspruch gerecht werden, und die Fortschritte auf dem Weg zu diesen Zielen an unsere Stakeholder zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass wir der Meinung sind, dass sinnliche und \u00e4sthetische Gen\u00fcsse und damit die organoleptischen Qualit\u00e4ten des Weins nicht sozialen und \u00f6kologischen Grunds\u00e4tzen gleichwertig sind, sondern sich diesen unterordnen m\u00fcssen. Wir legen keinen Wert auf einen harmonischen Wein, bei dessen Herstellung oder Vermarktung die durch die soziale Gerechtigkeit gew\u00e4hrleistete gemeinschaftliche Harmonie untergraben wird, und wir legen auch keinen Wert auf einen komplexen Wein, der auf eine Weise hergestellt wird, die die Komplexit\u00e4t und Vielfalt der nat\u00fcrlichen Welt reduziert. Dar\u00fcber hinaus erkennen wir an, dass das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis im weiteren Sinne des Preises, der f\u00fcr die gesamte innere und \u00e4u\u00dfere Qualit\u00e4t eines Produkts gezahlt wird, nicht nur ein Ausdruck der Rationalisierungstendenzen des homo oeconomicus ist, sondern auch eine M\u00f6glichkeit, Ressourcen, die sonst im Produkt gebunden w\u00e4ren, in die Produktion von Qualit\u00e4t, insbesondere von sozialer und \u00f6kologischer Qualit\u00e4t, an anderen Orten zu lenken. Deshalb suchen wir uns Erzeuger*innen, die sich nicht nur der intrinsischen Qualit\u00e4t verpflichtet f\u00fchlen, sondern auch Weine in einer Art und Weise herstellen und vermarkten, die h\u00f6here soziale und \u00f6kologische Werte zum Ausdruck bringt, und wir w\u00e4hlen unsere Gesch\u00e4ftspartner*innen in den weiteren Bereichen von Logistik, Finanzen, Marketing und IT so weit wie m\u00f6glich nach der gleichen Grundphilosophie aus. Dar\u00fcber hinaus ermutigen wir alle unsere Partner*innen und Kund*innen, suns auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten, indem wir ihnen unsere Philosophie vermitteln und sie in einen Dialog einbinden, der darauf abzielt, Verbesserungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Total Quality Experience der von uns bezogenen und verkauften Weine zu entdecken und zu nutzen. Auf diese Weise wollen wir die Pflicht erf\u00fcllen, die der chilenische Dichter Pablo Neruda in den letzten beiden Zeilen seiner Ode an den Wein beschreibt:<\/p>\n<p><em>a recordar la tierra y sus deberes,<\/em><br \/>\n<em>a propagar el c\u00e1ntico del fruto.<\/em><\/p>\n<p>sich an die Erde und ihre Pflichten zu erinnern,<br \/>\nden Lobgesang der Frucht zu verbreiten.<\/p>\n<p>Die Herausforderung, der wir uns als verantwortungsbewusster Weinh\u00e4ndler stellen, besteht daher darin, intrinsische, organoleptische Qualit\u00e4t mit extrinsischen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen in den Bereichen Kundenservice, Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, sozialen Grunds\u00e4tzen und Umweltverantwortung zu verbinden und diese Standards in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette zu f\u00f6rdern. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass diese Herausforderung nicht nur ein ethischer Imperativ ist, sondern auch eine gute Gesch\u00e4ftsidee, nicht zuletzt aufgrund des wachsenden sozialen und \u00f6kologischen Bewusstseins, das wir derzeit weltweit beobachten. Verbraucher*innen achten zunehmend nicht nur auf die eigentliche Produktqualit\u00e4t, sondern auch auf die sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass unser Gesch\u00e4ftskonzept von diesen Trends profitieren und unser Unternehmen auf diese Weise florieren kann.<\/p>\n<p><strong>Unser Engagement f\u00fcr die Qualit\u00e4t unserer Produkte und Dienstleistungen <\/strong><br \/>\nUnser Engagement f\u00fcr \u00f6kologische und soziale Qualit\u00e4t wird in den separaten Abschnitten zu diesen Themen (Nachhaltigkeit und Fairness) dargelegt. Unser Engagement f\u00fcr die Qualit\u00e4t unserer Produkte und Dienstleistungen kommt in den folgenden Punkten zum Ausdruck:<\/p>\n<p>1. Wir f\u00fchren nur Weine von Erzeuger*innen, deren Philosophie der inneren Qualit\u00e4t mit unserer eigenen \u00fcbereinstimmt.<\/p>\n<p>2. Wir f\u00fchren eine breite Palette von Weinen, um alle Geschm\u00e4cker zu befriedigen.<\/p>\n<p>3. Wir legen besonderen Wert auf das Preis-Qualit\u00e4ts-Verh\u00e4ltnis der von uns angebotenen Weine, zum einen, weil wir glauben, dass dieser Schwerpunkt den Anspr\u00fcchen der Mehrheit unserer Kund*innen entspricht, und zum anderen, weil ein h\u00f6heres Preis-Qualit\u00e4ts-Verh\u00e4ltnis die Produktion von mehr Qualit\u00e4t an anderer Stelle erm\u00f6glicht. Weitere Informationen zu unserer Preis- und Margenphilosophie finden Sie in der Rubrik &#8220;Fairness&#8221; auf dieser Website.<\/p>\n<p>4. Wir ermutigen unsere Kund*innen, sich \u00fcber Wein zu informieren und verschiedene Rebsorten und Stilrichtungen zu probieren, um ihre pers\u00f6nlichen Vorlieben zu entwickeln. Zu diesem Zweck bieten wir alle unsere Weine als Einzelflaschen an. Au\u00dferdem veranstalten wir Verkostungen, bei denen Expert*innen sowohl intrinsische als auch extrinsische Qualit\u00e4tskriterien bewerten. Mittelfristig wollen wir ein gro\u00dfes Angebot an Verkostungssets mit Weinen in kleineren Formaten anbieten, um unseren Kund*innen noch mehr M\u00f6glichkeiten zu bieten, ihren Qualit\u00e4tshorizont zu erweitern, und um die M\u00f6glichkeiten virtueller Verkostungen zu nutzen.<\/p>\n<p>5. Wir bearbeiten die Bestellungen so schnell wie m\u00f6glich und versenden sie voll versichert aus unseren temperaturgeregelten Lagern in zertifizierten Transportkisten. Wir riskieren jedoch nicht, die Qualit\u00e4t unserer Produkte zu gef\u00e4hrden, indem wir sie versenden, wenn die Umgebungstemperaturen an irgendeinem Punkt des Lieferweges \u00fcber 28 Grad Celsius steigen k\u00f6nnten, es sei denn, der Kunde w\u00fcnscht dies ausdr\u00fccklich.<\/p>\n<p>6. Alle Online-K\u00e4ufe von Kund*innen innerhalb der EU sind durch die EU-Verordnung f\u00fcr Online-H\u00e4ndler*innen gesch\u00fctzt, die eine 14-t\u00e4gige Bedenkzeit vorsieht, innerhalb derer der Kunde entscheiden kann, ob er die Ware gegen volle R\u00fcckerstattung zur\u00fcckgeben m\u00f6chte. Wir unterst\u00fctzen diese Regelung, auch weil sie es den Kund*innen erm\u00f6glicht, unge\u00f6ffnete Flaschen eines Weins, der nicht ihren pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4tserwartungen entspricht, zur\u00fcckzugeben. Sie ist daher ein Schl\u00fcsselelement in unserer Qualit\u00e4tssicherungsstrategie. Dar\u00fcber hinaus dehnen wir diese Regelung auf alle Weine aus, die von Kund*innen in der Schweiz und in Liechtenstein bei unserer in der Schweiz registrierten Firma gekauft werden, denen wir eine Schweizer R\u00fccksendeadresse anbieten. Wir verlangen lediglich, dass Kund*innen die Kosten f\u00fcr die R\u00fccksendung \u00fcbernimmt, wof\u00fcr wir auf Anfrage preisg\u00fcnstige R\u00fccksendeetiketten anbieten. Wenn Kund*innen aus irgendeinem Grund einen Wein nach dieser Frist oder nach dem \u00d6ffnen zur\u00fcckgeben oder eine R\u00fcckerstattung verlangen m\u00f6chten, versuchen wir eine L\u00f6sung zu finden, die sowohl die Interessen der Kund*innen als auch unsere eigenen Interessen fair ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>7. Wir sind dem Prinzip der kontinuierlichen Qualit\u00e4tsverbesserung verpflichtet und verstehen dieses Gebot so, dass es alle Aspekte der Total Quality Experience umfasst. Wir begr\u00fc\u00dfen daher sowohl Lob als auch Kritik von Lieferant*innen und Kund*innen und sind auf diese angewiesen. Kund*innen k\u00f6nnen uns ihr Feedback per E-Mail oder \u00fcber unser Kontaktformular mitteilen. Wir betrachten diese Informationen als eine Quelle der Qualit\u00e4tsverbesserung und bem\u00fchen uns um faire und zeitnahe L\u00f6sungen f\u00fcr alle Kundenbeschwerden.[\/vc_column_text]<div class=\"vcex-spacing wpex-w-100 wpex-clear\" style=\"height:40px;\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; content_placement=&#8221;middle&#8221; parallax=&#8221;content-moving&#8221; local_scroll_id=&#8221;konzept&#8221;][vc_column][vc_column_text]Was ist Qualit\u00e4t? \u201eQualit\u00e4t\u201c ist das erste Wort in unserem Logo und ein zentrales Element unserer Philosophie. 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